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  • Du hast die Wahl

Am 15. Oktober steht in Österreich die nächste – wieder einmal vorgezogene – Nationalratswahl an. Unzählige Plakate, Flyer und Werbespots versprechen uns, wie schön alles nach der Wahl werden wird, wenn wir nur die richtige Partei wählen. Ob das glaubhaft ist, sei dahingestellt, ich möchte aber mit etwas Positivem beginnen. Österreich gehört zu den reichsten (und vor allem schönsten) Ländern dieser Erde, die Lebenserwartung war noch nie so hoch wie jetzt und selbst die Schere zwischen Arm und Reich ist seit Jahren entgegen landläufiger Meinung nicht weiter auseinandergegangen. Auch weltweit gesehen war die absolute Armut noch nie so gering wie heute. Dass die Politik nicht Urheber dieses wirtschaftlichen Fortschritts ist, darüber bin ich mir sehr gewiss. Sie kann die richtigen Rahmenbedingungen schaffen und am Beispiel Venezuela kann man derzeit sehen, wie dies nicht geschehen soll. Trotz all des materiellen Wohlstands vermitteln viele Politiker, wie schlecht es uns nicht geht oder was uns nicht noch zustehen würde. Um sich nicht verrückt machen zu lassen vor einer Wahl, ist es besonders wichtig, dankbar zu sein. Dankbar über die politische Stabilität, jahrzehntelangen Frieden und Wohlstand in unserem Land. Weiters sollen wir – gemäß 1. Timotheus 2,2 – für die derzeitigen und zukünftigen Obrigkeiten beten. Und ganz konkret vor der Wahl sollen wir uns die Frage stellen, wie sehen die bestmöglichen Rahmenbedingungen aus, damit Gottes Reich weiter gebaut werden kann und wer steht für diese Bedingungen? Wer kämpft für Religionsfreiheit und setzt sich für verfolgte Christen ein? Ein Beispiel dafür ist Frau Gudrun Kugler, die ihren sehr starken Glauben in die Politik mitnimmt und für das Christentum arbeitet. Politiker und Politikerinnen wie sie brauchen unser Gebet. Nach Jeremia 29:7 sollen wir der Stadt Bestes suchen, also im übertragenen Sinn für unsere Gesellschaft das Beste wählen. Das betrifft auch eine politische Wahl, bezieht sich aber ebenso auf unser ganzes Leben und wie wir mit unseren Nächsten umgehen. Und hier das Beste zum Schluss: egal wie die Wahl ausgehen wird, Jesus Christus ist unser Herr (Philipper 2,11).