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Wanderausstellung: „Brennen für das Leben“

Enthüllung des Gedenksteins für verfolgte Christen

 

Am 24. Juni fand in den Räumen der Freien Christengemeinde in Braunau die Eröffnung der einzigartigen Wanderausstellung: „Brennen für das Leben“ statt. Prominente Gäste aus der Politik, Kirche und Gesellschaft brachten mit kurzen Grußworten die Wichtigkeit der Religionsfreiheit und der Freiheit des Glaubens zum Ausdruck. Die Festrede hielt Dr. Georg Wojak, Bezirkshauptmann des „Friedenbezirks“ Innviertel. Die anschließende Kuratoriumsführung durch Franz Seiser, Mitinitiator und Kurator dieser eindrucksvollen Ausstellung über die leidvolle Geschichte der Täufer des 16. Jahrhunderts, hinterließ einen starken Eindruck bei den mehr als fünfzig Besuchern. Die Täufer, die in der Geschichte Österreichs kaum Erwähnung finden, und zu Tausenden verfolgt, vertrieben und getötet wurden, sind der 3. Flügel der Reformation und die Vorreiter der heutigen Freikirchen. Die Freikirchen in Österreich sind nunmehr seit 26. August 2013 eine anerkannte Kirche und Religionsgesellschaft in Österreich.  Mittlerweile fand diese großartige Ausstellung an 16 verschiedenen Orten statt und verzeichnete mehr als 4.500 Besucher.

 

Ein besonderer Höhepunkt, im Rahmen der Ausstellungseröffnung, war die Enthüllung eines neuen Denkmales in Braunau, am neuen Vorplatz der Freien Christengemeinde, in der Laabstraße 36. Dr. Robert Krammer, Jurist und Vorsitzender des Vereines „Aktion für verfolgte Christen und Notleidende“, kurz AVC, hielt eine bewegende Rede, in der er hervorhob, dass aktuell rund 200 Millionen Christen weltweit, wegen ihres Glaubens verfolgt werden, und dass es notwendig ist, dieses Unrecht öffentlich zu machen. Gemeinsam mit Dr. Wojak, LAbg. Gerald Weilbuchner und Dr. Krammer wurde dieses Denkmal für die „verfolgten Christen zu allen Zeiten“ enthüllt. Edwin Jung, Pastor der Freien Christengemeinde in Braunau und Vorsitzender der Freien Christengemeinden in Österreich erklärte, dass dies ein sehr wichtiges Zeichen der Christen ist, sich zu den Brüdern und Schwestern der verfolgten Kirche weltweit zu stellen und sie nicht zu vergessen. Die Feierlichkeit wurde mit einem Dank an alle Mitwirkenden, den Gästen und den Besuchern und einem gemeinsame Imbiss beendet.

 

E. Jung