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  • Truckerchurch

Wie alles begann!
Gelegentlich fahre ich mit meiner Frau nach Passau. Das war auch an einem Spätherbsttag 2014 so, als Gottes Geist mir mein Herz für die LKW-Fahrer auf den Parkplätzen am Grenzübergang Suben öffnete. Ich verstand klar und sofort das ich mich um die LKW-Fahrer die an der Grenze die Fahrverbotszeit von Samstagnachmittag bis Sonntagabend verbrachten, evangelistisch kümmern sollte. Nachdem ich mich vergeblich um Testamente für LKW-Fahrer bemühte, wurde ich Mitglied bei den Gideons um dadurch Zugang zu Taschentestamenten zu bekommen. So kam ich an ca.1200 Testamente in 10 Sprachen. Die Auswahl der Sprachen habe ich durch die Häufigkeit der Kennzeichen ausgewählt. Im Fru?hjahr 2015 ging es etwas aufgeregt los! Liebe Brüder aus meiner Gemeinde und auch gläubige Freunde begleiten mich meistens bei dem Dienst mit dem ich 14-tägig begann und auch so beibehalten habe. Im Winter gibt es einige Monate Pause. Als ideale Uhrzeit ergab sich der Sonntagnachmittag. Die Fahrer sind da meist schon ausgeruht und sitzen bei Schönwetter in Gruppen auf einfachen Stühlen um zu essen oder zum Reden. Manche trinken leider auch.
Die Reaktionen der Fahrer waren viel positiver als ich dies erwartet hätte! Wir erlebten bis zum heutigen Tag wenig Ärger mit Fahrern! Überwiegend ist ein Interesse an Gott und Gebet. Viele Fahrer erzählen gerne von ihren Familien und den Kindern, die sie oft wochenlang nicht sehen! So ging es zwei Jahre lang, nicht immer zur Freude meiner Familie und auch mir war es nicht immer lustig! Doch gemeinsam mit Brüdern die diesen Dienst teilen und der Freude im Herrn, gab es dann immer die nötige Kraft! Im letzten Herbst bekam ich Besuch vom Freund eines Freundes. Dieser fragte mich warum ich meinen Dienst nicht mit Trucker-Bibeln mache, die wären extra für diese Berufsgruppe gemacht! So wurden wir mit Trucker-Bibeln, in mehr als 10 Sprachen beschenkt! Welcher Segen und welch eine Freude! Seit dem heurigen Frühjahr sind wir nun mit diesen Trucker-Bibeln auf den LKW Parkplätzen unterwegs und das Interesse an diesen ist wirklich groß! Eine Freude Sämann sein zu dürfen. Ich habe es mir nun zur Gewohnheit gemacht, Fahrern die auf unseren Hof kommen, um etwas zu liefern Testamente zu schenken. Kaum jemand lehnt ab.
Die Vision:
Bestimmt kennt jeder von Euch diese kräftige, vom Geist Gottes geführte Unruhe wenn die Zeit reif ist um etwas wachsen zu lassen. Meine Vision ist, dass sich in vielen Gemeinden Österreichs gläubige Männer aufmachen, um den LKW Fahrern, vorwiegend aus Osteuropa, mit dem Evangelium zu dienen! Ich bitte um Eure Mithilfe, denn diese Ernte ist richtig reif! Gott der Herr sammelt die Seinen und Jesus unser Freund und Erlöser braucht unsere Hilfe! Asphaltparkplätze sind geistlich gesehen kein steiniger Boden! Berufskraftfahrer fahren hinaus
in alle Welt und wir sollen auch hinausgehen in alle Welt! Eine gute Kombination!